Warum Windows auf einem Open Source Laptop?

Aufgrund seiner Fast-Monopol-Stellung hat Microsoft über viele Jahre die IT-Branche gestaltet und beeinflusst. Die meisten PCs und Laptops werden immer noch mit vorinstalliertem Windows ausgeliefert und verkauft. Aus diesem Grund ist eine gewisse Abhängigkeit von Microsoft entstanden, die es den meisten Benutzern sehr erschwert, komplett auf Windows zu verzichten. Sei es aufgrund von inkompatiblen Datei-Formaten oder durch das Fehlen von adäquater Ersatzsoftware im Linux-Bereich. Hauptsächlich kommerzielle Software ist immer noch stark an das Windows-Betreibssystem gebunden. Aus diesem Grund ist es praktisch, auch auf einem Open Source Laptop nicht ganz auf Windows verzichten zu müssen.

Qubes unterstützt seit der Version R2 auch HVMs (hardware-virtualisierte Domänen mittels Intels Vx-t), die eine Windows-Installation in einer virtuellen Maschinen ermöglichen. Der Vorgang unterscheidet sich jedoch von der Installation unterstützter Open Source Templates, die direkt in dom0 installiert werden. Zur Installation wird ein .iso-Abbild einer Windows-Installations-CD benötigt. Für Windows 7 existierten sogar quellcodeoffene Qubes-Windows-Tools, die die Qubes VM Features, wie seamless Mode, copy & paste über VMs hinweg, sicheren VM-übergreifenden Datentransfer und das Erstellen von Windows-TemplateVMs und darauf basierenden Windows-AppVMs, ermöglichen.

Möchte man eine neuere Version als Windows 7 installieren, dann muss man auf die VM Features verzichten, kann die Installation aber im Desktop-Modus benutzen (kein seamless Mode).